Impuls (12)

sturm im wasserglas 9177de26 1c82 443c ad44 6bf665df9a99„Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.“ 
Römer 5,5

Fragt sich nur, zu welchem Zweck die Liebe Gottes in unser Herz ausgegossen wurde. Jesus selbst gibt uns in Matthäus 22,36-40 die Antwort. Zusammenfassend sagt ER: „Liebe Gott von ganzem Herzen, mit allem was du bist und hast und dann geh hin und liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Darum geht es also. Dass wir unser Leben neu an Gott und unsere Mitmenschen verschenken. Als Jesus auf dieser Erde lebte, brachte ER das Herz des Vaters und die Liebe Gottes zu den Menschen hin. Das zeigte sich durch ganz konkrete Taten. Liebe muss immer eine Ausdrucksform finden, ein Gesicht bekommen, sonst ist es keine Liebe, sondern es sind nur leere Worte.

Und dieser Jesus mit seiner Liebe und seinem Geist lebt jetzt in Dir. Du bist ein Repräsentant des Königreiches Gottes hier in dieser Welt. Gott möchte seine Liebe durch DICH zu den Menschen bringen. Auf DICH kommt es an. DU hast etwas zu geben. DU bist gerade für diese Zeit geboren. Gott möchte DICH gebrauchen, damit sich SEIN Königreich ausbreitet, dort wo DU lebst. Gott möchte durch DICH ein Stück Himmel auf die Erde bringen. Gott, unser Vater, möchte es durch DICH tun. Die Liebe Gottes setzt Dich frei so zu leben wie Jesus. Durch Seine Gnade kannst DU alles tun, was Gott möchte, dass DU tust. Warte nicht auf andere! DU kannst ein Teil der Lösung für die Nöte der Menschen sein. Warte nicht auf Erweckung. DU selbst bist Erweckung. In Jesaja Kapitel 6,8 stellt Gott eine Frage: „Wen soll ich senden?“ Die Antwort des Propheten lautet: „Hier bin ich, Herr,sende (gebrauche) mich.“ Ist das auch DEINE Antwort?

JESUS IST SIEGER!

Euer Thomas

 

Foto: Karla Riedmiller auf fotocommunity.de | http://fc-foto.de/15490973

Mein ABBA ist vollkommen gut...
... Freude in der Anfechtung!?

Vor ca. fünf Jahren sind wir mit der Offenbarung der Liebe des Vaters in Berührung gekommen. Seit dieser Zeit konnte ich viele Bibelstellen, die mir bisher nur schwer oder gar nicht zugänglich waren neu für mich entdecken.

Eine Bibelstelle davon steht im Jakobusbrief 1, in der es heißt:

Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet, da ihr ja wisst, dass die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt. Das standhafte Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollständig seid und es euch an nichts mangelt.

Es als Freude zu sehen, wenn ich in Anfechtung bin – konnte ich wohl in meiner frommen Rolle als gut heißen, aber nie wirklich annehmen.

Was kann ich jetzt durch die neue Offenbarung anders sehen?

Ich werde es mit den Worten: lauter Freude, Anfechtung/Versuchung, Bewährung eures Glaubens, Ausharren/Geduld und euch an nichts mangelt erklären.

Anfechtung / Versuchung: 
Der Kern der Versuchung/des Versuchers ist: Er möchte meine Beziehung mit meinem Gott  zerstören. Zweifel an Gottes Güte hervorzubringen. Zweifel daran, dass jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk von IHM kommt.

Bewährung eures Glaubens:
Ja, mein Vater lässt Versuchung zu, doch die Versuchung soll mir dazu dienen, dass die Punkte aufgedeckt werden,  an denen ich noch an meinem Gott zweifle.

Ausharren/Geduld:
Weiter weckt unser ABBA in mir das „Dennoch", das „Trotzdem", das ich-vertraue-IHM, auch wenn ich nicht alles verstehen kann. Ich lasse mir es nicht nehmen, dass mein ABBA seine Zusagen erfüllt.

Euch an nichts mangelt:
Unser Vater will mich in die Fülle führen. Eine Fülle, die gewurzelt ist in der tiefen Gewissheit seiner Güte und vollkommenen Versorgung. Als Kind vom Vater sollen SEINE Möglichkeiten meine werden.

In meinem bisherigen Leben kam es auch öfters vor, dass die Versuchungen mich härter gemacht und Wunden hinterlassen haben. Doch sogar hier beginnt mein ABBA in SEINER Liebe diese Wunden Stück für Stück aufzudecken (was manchmal ganz schön wie tut) und zu heilen.

Lauter Freude:
Mit dieser Sichtweise kann die Anfechtung auch zur Freude werden (meine Emotionen sagen wohl etwas anderes), doch werden sie immer mehr von der Gewissheit der Güte Gottes in mir überzeugt.

...und was macht das mit meinem Herzen: 
Mein Herz freut sich darüber so einen liebevollen und guten Vater zu haben. Anfechtung und Enttäuschungen über mich selbst haben in der Vergangenheit schnell zu Resignation und Depression geführt. Aber jetzt ist mein Herz viel mutiger geworden, so dass ich mit meinem starken und liebevollen ABBA hinfallen, wieder aufstehen, die Krone richten und weitergehen kann.

Michael Kinzel

(Diesen Impuls gibt es auch als Predigt – Anfrage unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Mein eigener Vater hat sich nie mit mir unterhalten. Wenn er mit mir sprach, dann ging es nur um Alltagsdinge und Informationen, Gespräche von Herz zu Herz kannte ich bei ihm nicht. Ich denke seine introvertierte Persönlichkeit und auch traumatische Kriegserlebnisse haben ihn so werden lassen. Deshalb bin ich so dankbar, dass ich den himmlischen Vater kennen darf, der mit mir spricht. 

Nach Psalm 50,3: Mein Abba-Vater kommt und schweigt nicht. Ich lebe von seinen Worten. 
Lukas 4,4 „der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt“.

Ohne sein Wort würde ich sterben, geistlich, seelisch und körperlich.
Es gibt nichts, was mich mehr bewegt, glücklicher und lebendiger macht als die Worte unseres Abba- Vaters.
Er redet auf vielfältige Weise zu mir: sein geschriebenes Wort, die Bibel ist die Grundlage für jedes Reden Gottes. Aber auch durch die leise innere Stimme, durch Träume und Visionen. Ein weiterer Zugang zu meinem Herzen ist durch andere Menschen, aber auch Lieder, die Schöpfung und vieles mehr.
Du spürst es, wenn er redet. Es trifft mitten ins Herz, so befreiend ohne zu verletzen und anzuklagen. 
Immer wieder am Tag nehme ich mir die Zeit auf meinen himmlischen Vater zu hören. Wenn ich aufwache spreche ich mit ihm, bevor ich aufstehe. „Vater, was willst du mir heute sagen“, frage ich ihn und höre dann, was in meine Gedanken kommt. Seine Stimme ist liebevoll, ermutigend und stärkt meinen Glauben. Kommen am Tag Probleme, dann frage ich: „Vater, was sagst du dazu?“ Und seine Gedanken helfen mir, die Dinge anders zu sehen. 
Gebet ist keine Einbahnstraße. Ich nehme mir die Zeit um still zu werden und zu hören.
Mir begegnen viele Menschen, die sich wünschen die Stimme des himmlischen Vaters besser zu hören, ich auch.
Wir sehnen uns zutiefst nach seinen Worten, aber warum hören wir ihn so schlecht?
Es sind oft die Erfahrungen mit unseren Eltern oder anderen Personen, die im Leben wichtig für uns waren, wie bei mir mein Vater, der sich nicht mitteilen konnte. Andere erlebten Schweigen als Strafe oder Ausgrenzung. Auch Schweigen kann sehr verletzen. Und unbewusst übertragen wir diese Erlebnisse auf unseren himmlischen Vater und denken, er spricht nicht mit mir, weil „er böse auf mich ist“ oder „weil ich ihm nicht so wichtig bin“.
Nie würde unser himmlischer Vater so mit uns umgehen! 
Seit der Schöpfung hat er immer mit den Menschen gesprochen.
Abram hörte, dass er sich in ein neues Land aufmachen soll. Er hörte und glaubte der Verheißung, dass er einen Sohn haben würde.
Mose sprach mit Gott von Angesicht zu Angesicht.
Die Propheten erhielten Botschaften von Gott,
Jesus hörte den Vater sagen: „Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe“, (Matthäus 3,17) - und es gehörte zu seinem täglichen Leben auf den Vater zu hören.
Seinen Jüngern sagte er: „Meine Schafe (das sind wir) hören meine Stimme.“ (Johannes 10,27)
So dürfen wir den Menschen, die uns durch ihr Schweigen verletzt haben, vergeben und ganz neu in der Wahrheit leben, dass unser himmlischer Vater es liebt mit seinen Kindern sprechen.
Er wird nicht müde uns zu sagen, wie sehr er uns liebt. Er wird nicht müde immer wieder frisch in unsere Herzen hinein flüstern: „Vertraue mir“.

Frauke Frohwerk

 
 
04.11.2014

EINE ERWECKUNG DER HERZEN

geschrieben von

10 Thesen

These 1

Bevor unser Herr Jesus Christus wiederkommt, wird es eine große Seelen-Ernte geben. Das Ende der Welt ist die Ernte (Mt. 13,39) - und die Sichtung der Menschheit. Beides reift aus: das Reich der Finsternis und das Reich des geliebten Sohnes Gottes.

 

These 2

Weite Teile des Leibes Jesu auf der Welt (in China, Afrika, Lateinamerika) erleben bereits seit Jahren ein überaus starkes Wachstum. In manchen Ländern können wir von Erweckung sprechen. Unser Löwe von Juda beansprucht den Löwenanteil der Menschheit!

 

These 3

Kirchengeschichtlich verstehen wir unter dem Begriff Erweckung: ein geistgewirktes Aufwachen von Christen, eine Belebung der Kirchen, die Umkehr und Rettung vieler sündiger Menschen, sichtbare Auswirkungen des Reiches Gottes (wie Krankenheilungen und übernatürliches Eingreifen Gottes), positiver Einfluss auf eine dekadente Gesellschaft, lichtvolle Modelle der Hoffnung in einer dunklen Welt, eine spürbare Zunahme an Herrlichkeit, Liebe und Kraft Gottes in Raum und Zeit.

 

These 4

Die erwecklichen Aufbrüche der letzten 100 Jahre zeigen deutlich eine Beschleunigung und Zunahme an himmlischer Aktivität auf unserer Erde. Die Abstände werden kürzer. Insgesamt ist heute die Wachstumsrate des Leibes Jesu größer als die Wachstumsdynamik der Gesamtweltbevölkerung.

 

These 5

In der Vergangenheit hat man oft den Fehler gemacht, nur Ausschau nach bestimmten übernatürlichen Manifestationen des Reiches Gottes zu halten, wie etwa große Bekehrungs-Zahlen, Heilungen, Befreiungen. Die Schlussfolgerung lautete: da, wo Zeichen und Wunder sind, da muss auch Erweckung sein.

 

These 6

Tatsächlich ist die göttlich - übernatürliche Seite der Kraftwirkungen ein elementarer Teil von Erweckungs-Leben. Aber nicht nur allein! Ebenso wichtig für einen geistlichen Aufbruch, ist die Agape-Liebe Gottes! Erweckungen, die nur die Kraft-Seite betonen, verpuffen nach kurzer Zeit. Krone (königliche Autorität) und Herz (Vaterliebe) gehören zusammen!

 

These 7

Auch wenn große Teile Europas - und besonders Deutschland - seit Generationen keine Erweckung mehr erlebt haben, so steht doch ein neuer geistlicher Aufbruch auf Gottes Agenda für uns! Der Geist der Prophetie hat es in den letzten Jahren vielfach bestätigt! Wer Ohren hat zu hören, der höre...!

 

These 8

Wir glauben, dass Gott uns in Kürze eine Erweckung der Herzen für unser Vaterland schenken will und wird! Damit knüpft der Geist Gottes an das gute Erbe unserer „Glaubens-Väter und -Mütter“ an! Nach 500 Jahren Reformation und 300 Jahren Herrnhut...sowie vielen anderen Quellen großer Segnungen in der Vergangenheit..., schlägt Jesus ein neues Kapitel für Seine finale Brautgemeinde auf.

 

These 9

Dieser neue Aufbruch, den wir erbeten und erwarten, wird (soweit wir es im Geist schon erkennen können), besonders von zwei Komponenten geprägt sein: Kraft und Liebe. Die übernatürlichen Kräfte des Himmels werden natürlich und authentisch hinein fluten in unsere Alltags-Realität. Eine wesentliche Grundlage wird dabei die Erfahrung der Vaterliebe Gottes darstellen. Nach unserer Sicht hat Deutschland hier ein besonderes Mandat von geistlicher Vater- und Mutterschaft untern den Nationen. (Aber wir können nur gute Väter und Mütter in Christus sein, wenn wir zuvor erlebt haben, was es bedeutet, geliebte Söhne und Töchter des Allerhöchsten zu sein!)

 

These 10

Noch nie gab es auf unserem Planeten solch ein Ausmaß an Vaterlosigkeit: Die Mehrheit der Menschen leben in einer vaterlosen Zeit und Gesellschaft. Deshalb ist die Offenbarung des Vaterherzens Gottes eine aktuelle Botschaft des Himmels für unsere Generation! Gottes Vaterliebe besitzt die Kraft und Dynamik, einzelne Herzen zu beleben, den Mangel in Ehen und Familien aus zu füllen, - aber auch ganze Städte, Regionen und Nationen heilsam zu berühren und wieder her zu stellen.

08.10.2014

Löwen

geschrieben von

Freunde kamen uns besuchen. Unsere Straße liegt ein bisschen versteckt. Kaum zu glauben, aber die Navis finden den Eingang in der Regel nicht. Plötzlich klingelte das Telefon bei uns daheim. Die Freunde sagten freudig: Wir sind gleich da. Wir sind schon 3x rundherum gefahren. Wir stehen bei den „Löwen“. Wie kommen wir von da zu euch?“ Schweigen auf unserer Seite der Telefonleitung. „Löwen? Welche Löwen? Bei uns gibt es keine Löwen“. Keine Ahnung wo ihr seid.“

loewe textIch kenne doch unsere Umgebung, aber „Löwen“...? Ich habe hier noch nie „Löwen“ gesehen... Kennst du das Phänomen?

Ich lese gern in der Bibel und besonders gern, wenn mein ABBA Vater und ich es gemeinsam tun. Immer wieder zeigt er mir solche „Löwen“, Dinge, die schon immer da waren, die ich aber anscheinend nie bewusst registriert habe. 

Ein Beispiel:

Zum Thema Finanzen und Versorgung fällt mir in der Regel der bekannte Bibelvers ein: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden“ (Lukas 12,31). Ist doch eine klare Ansage, oder?!

Ich höre Gottes Versprechen heraus. ER kümmert sich um mich, wenn ich mich um seine Angelegenheiten kümmere. Eine Hand wäscht die andere, salopp ausgedrückt. Es klingt für mich irgendwie nach einem Handel. Dann haben wir beide was davon. Unbewusst handle ich nach dem Prinzip; Gott, ich gebe dir, darum gibst du mir. 
Der Umkehrschluss verleitete mich immer wieder zu glauben, wenn ich scheinbar nicht habe, was ich brauche, dann mache ich etwas falsch. Dann muss mit meinem „Trachten nach seinem Reich“ etwas nicht in Ordnung sein. Dann folgen schnell Gedanken wie: „Oh ja, hier waren meine Motive doch sehr egoistisch... stimmt, ach, ja und dort bin ich meine Schritte im Glauben nicht gegangen... und so weiter...“ Wieder salopp ausgedrückt, unterstelle ich Gott unbewusst, er sei sauer auf mich; kein Wunder also, wenn er dann seine Versorgung zurück hält. 

Nun zu meinem „Löwen“, der immer schon da war, ich ihn aber nicht registriert habe: Was für ein kleinkariertes, hartes Gottesbild entdecke ich da in meinem Herzen, wenn ich so, wie oben beschrieben, empfinde oder denke. Als stünde dieser Vers nicht im Rahmen eines großartigen ausführlichen Plädoyers von Jesus an seine Jünger für eine nahezu zärtliche Fürsorge des  himmlischen Vaters mit dem Höhepunkt: „...euer himmlischer Vater aber weiß, dass ihr dies alles bedürft!“ (Lukas 12,30). Dieser kleine unscheinbare Satz war immer da, genau wie die „Löwen“ in unserer Wohngegend, die mir aber nie aufgefallen waren. Dieser kleine Satz stand schon immer da und doch habe ich seine Bedeutung für mein Herz nicht realisiert. 
Welche Freiheit und welche Entspannung atmen diese Verse, wenn ich sie zusammen lese. Die Betonung hat sich für mich umgekehrt; weg von mir und meinem Tun, hin zum himmlischen Vater. Ich versuch´s mal anders auszudrücken: - Schau doch hin, dein himmlischer ABBA- Vater liebt dich so sehr. ER sieht dich und weiß, was du zum Leben brauchst. Entspann dich! Du bist nicht allein! Du musst die Last des Lebens nicht allein tragen! Mach dich locker! Wenn ich, dein ABBA- Vater für dich sorge, schau, dann kannst du frei sein in meinem Reich zu leben und großzügig Gnade und Liebe verschenken. Dann kannst du heute mit mir mutige Schritte im Vertrauen gehen. Ich bin bei dir! Ich sorge für dich! Du bist doch mein geliebtes Kind! –
Diese Bibelstelle ist keine Verheißung auf Schlaraffenland. Sie ist Medizin. Sie hüllt mein Herz in einen Schutzmantel der Geborgenheit und fürsorglichen Liebe Gottes, unseres ABBA-Vaters.

Den Impuls schrieb Karin Hoffmann

08.10.2014

Ihn erkennen

geschrieben von

Text: Eph. 1, 15 – 17:

Darum auch ich (Paulus), nachdem ich gehört habe von dem Glauben bei euch an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen, höre ich nicht auf für euch zu danken, und denke an euch in meinem Gebet, dass der Gott unsres Herrn Jesus Christi, der Vater der Herrlichkeit, er gebe euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung IHN selbst zu erkennen...

 

Glauben und Liebe 

Paulus bestätigt den Ephesern, dass er von ihrem Glauben gehört hat. Die Christen waren in der Stadt bekannt. Es hat sich herumgesprochen dass ihr Glaube Ausdruck gefunden hat in der Liebe zu allen Heiligen. Wofür sind wir bekannt? 
Schon Jesus hat uns zugesagt: Joh. 13, 34-35: Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, auf dass auch ihr einander lieb habt. Dabei wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.


Ich möchte gerne andere lieben aber aus mir selbst kann ich keine Liebe produzieren. Mir ist bewusst, dass wir als erstes Empfänger der Liebe des Vaters sein dürfen. 
Erst wenn ich gesättigt bin in der Gegenwart Gottes und wie ein überfließender Brunnen andere mit der Liebe Gottes berühre, werden alle anderen bemerken und erkennen, dass ich auch zu Jesus gehöre, ein Kind des himmlischen Vaters bin. 
Ich stelle es mir bildlich so vor dass ich einen inneren Liebestank besitze. Erst wenn dieser Tank voll ist und überließt, profitieren die anderen in meinem Umfeld davon. Wenn aber mein innerer Tank zuneige geht, wird auch das herauskommen was drinnen ist. So ist es ja auch in Situationen, die mich unter Druck setzen, dann kommt das heraus was tief drinnen ist. Aus Mangel und innerer Leere werden wir anderen Menschen nicht so begegnen können, dass sie unseren Glauben und unsere Liebe zu Gott erkennen. 
Wir merken schnell, ob jemand uns selbstlos Gutes tun will und aus Liebe handelt oder uns einen Wertekatalog andrehen will. Es ist viel einfacher, wenn andere an unserem Lebensstil bemerken, dass wir Gott lieben, als wenn wir unsere Nächsten erst lange mit überzeugenden Worten auf die Liebe Gottes aufmerksam machen wollen. 

Weisheit und Offenbarung

Weiter betet Paulus das der Vater im Himmel, der Vater der Herrlichkeit uns den Geist der Weisheit und Offenbarung gibt um ihn zu erkennen. Wir alle sehnen uns nach Weisheit und Offenbarung. Bei Entscheidungen wünschen wir eine innere Absicherung am Besten eine Vorhersehbarkeit mit Erfolgs – und Haltbarkeitsgarantie. 

Reife, Erfahrung, bewährte Konzepte und prophetischer Rat und Bestätigung stehen auch für uns Christen hoch im Kurs. Schnell lese ich den Satz nur halb – und überlese die eigentlichen Sinn wofür uns Weisheit und Offenbarung dienen sollen – nämlich : IHN zu erkennen! 
Ich gestalte meine Zeit mit Gott immer mehr dahin, dass ich ihn frage was ihm auf dem Herzen liegt oder was er mir zeigen möchte, wo er sich gerade in meiner Situation befindet. Gottesfurcht ist der Anfang aller Weisheit. Geist gewirkte Weisheit bedeutet zu verstehen was sich Gott gedacht hat, was er vor hat, Was? Wann? Wie? …So kann ich von Papa her Einsicht in die Fülle der Dinge und Lebenszusammenhänge bekommen. 
Offenbarung fängt für mich da an, den Vater zuerst selbst zu erkennen. Den Vater im Himmel zu erkennen braucht Ewigkeiten! Ohne Weisheit gibt es keine Offenbarung – wir können mit empfangener Offenbarung ohne Weisheit gar nicht umgehen. Diese Gedanken motivieren mich, mich noch mehr der Liebe des Vaters auszusetzen. Was bewirken diese Gedanken in dir?

Carsten Schiemann
August 2014

 

08.10.2014

Herz mit Hand und Fuß....

geschrieben von

Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns .... Joh.1/14

Nein, es ist noch nicht Weihnachten, wo dieser Vers so oft benutzt wird. Nein, ich habe auch nicht die falsche Bibelstelle.

Jesus wurde ein Mensch und lebte als ein Mensch mitten unter uns. Jesus, der Sohn Gottes, verließ den Himmel, stieg in einen menschlichen Körper mit menschlichen Schwächen und lebte als wahrer Gott und wahrer Mensch mitten unter den Menschen der damaligen Zeit. Die Liebe Gottes kam zu den Menschen. Gottes Vaterherz kam auf die Straßen, in die Häuser, dorthin, wo das Leben stattfand.herz lautsprecher

Interessant ist, dass es nicht heißt: "und wohnte in unseren Kirchen und Gemeinderäumen". Wir warten oft darauf, dass die Menschen in unsere Veranstaltungen kommen. Aber Jesus wartete nicht darauf, das die Menschen zu ihm kamen sondern ER ging zu ihnen. Jesus brachte die Liebe Gottes zu den Menschen und das auf unterschiedlichste Art und Weise: ER lehrte und predigte Gottes Wort, speiste die Hungrigen, heilte die Kranken, reinigte Aussätzige, befreite Menschen von finsteren Mächten, weckte Tote auf, half Armen und Bedürftigen, und .....

Wollen wir dem Beispiel von Jesus folgen? Wollen wir die Liebe Gottes zu den Menschen bringen?

Unser Gebet könnte folgendermaßen aussehen: " Vater bitte fülle Du mich heute mit Deiner Liebe und gib Du mir bitte die Gelegenheit Deine Liebe heute an eine Person in irgendeiner Weise weiterzugeben. Gib mir die Gnade eine Person mit Deiner Liebe in Berührung zu bringen. Lass mich Deine Liebe heute zu den Menschen bringen."

Es gibt so viele Gelegenheiten, so viele offene Türen. Wir müssen nur durchgehen, indem wir bereit sind, Neues zu wagen, bereit sind, uns auf neue Menschen einzulassen.

Indem Maß, wie wir das leben, werden wir selbst die Gesegneten sein, denn Liebe ist das einzige, das wächst, wenn wir es verschwenden, hat mal jemand gesagt.

Bist Du dabei?

Impuls schrieb Thomas Hascher

Juni 2013

08.10.2014

Gott - unser Versorger

geschrieben von

Ich hatte den Vater neulich mal gebeten, mir ganz spezifisch über das Thema finanzielle Versorgung eine tiefere Offenbarung zu geben und mir die Augen zu öffnen, wo es in meinem Leben hakt und ich noch nicht in die Fülle seiner Versorgung hineingetreten bin.

Im Verlauf unseres Gesprächs zeigte er mir einige falsche Gedankenansätze, die ich durch Erziehung und Vorbilder bzgl. Finanzen bekommen und ausgelebt hatte. Es war zuallererst mal wichtig, mich davon zu trennen.

Dann hatte ich ein obergeniales Bild. 
Ich sah mich unter einem starken Wasserfall stehen und wusste, dieser Wasserfall stand für göttliche Versorgung und würde niemals aufhören zu fließen. Ich genoss es sehr, darunter zu stehen, die Kühle des Wassers, seine Frische, und wie es an mir herunterlief, um dann in einen kleinen Fluss hineinzufließen.

Dann sah ich mehrere kleinere Becken, wie man sie im Sommer für Kleinkinder in den Garten stellt, um Wasser aufzufangen. Ich sah, wie sich drei der Pools mit Leuten füllten, die das Wasser genossen. Andere lagen auf Liegestühlen drum herum. Die einzelnen Pools hatten Namen: Heilung, Vertrauen in Gott, finanzielle Versorgung, Kreativität.
Ich stand draußen und freute mich, dass andere es genossen, in den Pools zu sitzen.

Dann fragte mich der Vater, ob ich nicht auch in einen Pool steigen wolle. Der Heilungs-Pool war gerade leer.

Er sagte: „Ich habe am Kreuz alles vollbracht. Durch meine Wunden bist Du geheilt. Es ist alles vollbracht und es steht Dir alles zur Verfügung. Aber Du musst es für Dich ergreifen. Du musst glauben, dass ich alles schon getan habe. Setz Dich hinein in den Heilungspool und bade in der Gewissheit: Durch Jesu Wunden bist Du geheilt. Egal, was es ist. Ich habe alles, was Du brauchst, am Kreuz freigesetzt.

Du genießt es, wenn andere in den Pools sitzen, aber dadurch wirst Du selber noch nicht geheilt. Du musst die Heilung selber für Dich ergreifen.

Ich fragte Gott, ob er sich mit mir in den Heilungs-Pool setzen würde. Er sagte ja und nahm mich an der Hand. Wir setzten uns zusammen hinein. Es fühlte sich großartig an. Das Wasser umspülte mich und ich saß dort zusammen mit Gott-Vater, mit Jesus und dem Heiligen Geist.

Ich dachte darüber nach, dass ein Hautfleck, den ich schon seit vielen Jahren an der Schläfe hatte und der sich gerade etwas ungut veränderte, auch schon längst durch Jesu Wunden geheilt worden war. Immer mehr Leute hatten angefangen mich zu fragen, ob ich das nicht mal untersuchen lassen wollte. Aufgrund einer bevorstehenden Reise war das allerdings gerade nicht möglich. Ich hatte schon viele Jahre dafür gebetet, dass dieser Fleck verschwindet, aber er war noch immer da. Ich fragte Gott: „Kannst Du das nicht auch heilen?“ Er sagte: „Alles schon erledigt!“ Dann tauchte ich mein Gesicht unter und befahl diesem Fleck, in Jesus Namen auszutrocknen und abzufallen. Eine Woche später war er weg!!!! Danke ABBA!!!!

Der Vater zeigte mir dann weiter, dass es unendlich viele Pools gab, die alle seine Versorgung beinhalteten.

Alles, was wir brauchen, steht uns zur Verfügung. Aber wir müssen glauben, dass es da ist und es ergreifen.

Wir sind Kinder im Haus unseres Vaters und haben Zugang zu allen seinen Segnungen.

Wenn wir uns an einen Tisch setzen, auf dem vielleicht die leckersten Dinge stehen, dann kommen wir nur in ihren Genuss, wenn wir glauben, dass der Tisch mit all dem Überfluss für uns gedeckt wurde, dass wir zugreifen dürfen und uns dann die Leckereien auch in den Mund schieben.

Wenn wir nur zuschauen, wie andere die Kostbarkeiten genießen, haben wir persönlich noch nichts davon, außer, dass wir vielleicht eifersüchtig werden, dass ein anderer gesegnet wird und wir nicht. Oder wir freuen uns einfach nur für den anderen und realisieren gar nicht, dass Gott den gleichen Segen auch für uns hat.

Greife hinein in die himmlische Schatzkammer der göttlichen Versorgung und glaube, dass Gott auch für Dich alles am Kreuz getan und erworben hat und dass er möchte, dass Du es ergreifst!

Gottes Versorgung umfasst jeden Lebensbereich. Ich sah Pools mit verschiedensten Überschriften, z. B. Kreativität, Vertrauen in Gott, Ernährung ... was auch immer Du brauchst, in Gott liegt Deine Quelle. Er ist Dein Versorger.   

Karin Detert
September 2014

08.10.2014

Gebet "Chase the Lion"

geschrieben von

Hör auf, so zu leben, als ob das einzige Ziel sei, sicher im Tod anzukommen. 
Ergreife das Leben. Ergreife den Löwen bei der Mähne. 
Setz dir göttliche Ziele. 
Jage gottgewollten Leidenschaften nach.
Verfolge Träume, die ohne göttliches Eingreifen zum Scheitern verurteilt sind.
Stell Fragen. Mach Fehler. Suche Gott.
Hör auf, Probleme aufzuzeigen und werde Teil der Lösung.
Hör auf, die Vergangenheit zu wiederholen und fang an, die Zukunft zu gestalten.
Hör auf, auf Nummer sicher zu gehen und fang an, etwas zu riskieren.
Man nennt das auch Glauben!
Erweitere deinen Horizont.
Sammle Erfahrungen.
Schau auf die Lilien.
Genieße die Reise. Komm näher ans Vaterherz Gottes!
Finde jeglichen Grund alles zu feiern, was man feiern kann.
Lebe, also ob heute der erste und der letzte Tag deines Lebens ist.
Lass nicht zu, dass das, was bei dir falsch ist, dich davon abhält das zu preisen, was bei Gott richtig ist.
Verbrenne sündige Brücken hinter dir.
Bahne einen neuen Weg.
Mach dir weniger Sorgen, was Menschen denken und mehr darüber, was der Vater denkt.
Versuche nicht jemand zu sein, der du nicht bist – sei einfach du selbst.
Lach über dich selbst.
Hör auf nur zu warten.
Hör auf nicht alles zu geben.
Hör auf wegzulaufen. Lebe!
Entscheide Dich für das Leben aus Gott!
Greife das Leben bei der Mähne.
Reite auf dem Rücken von Aslan!
Aslan is on the move!

(Frei nach Marc Batterson)

08.10.2014

Erste und zweite Liebe

geschrieben von

Seit einigen Jahren bin ich auf einer Reise um zu lernen geliebt zu leben. Für viele Jahre lag der Schwerpunkt meines Christseins vor allem darauf zu lernen, Gott mit meinem ganzen Herzen zu lieben.  So habe ich die erste Liebe verstanden.  Auch habe ich mich bemüht andere zu lieben wie mich selbst und wie Christus mich liebt. Das alles klang mir ganz richtig von der Theorie her, in der Praxis aber lief es oft etwas anders.  Ja, manchmal hat’s geklappt so wie ich es vorgestellt habe aber öfters hat mein Herz mich angeklagt, dass ich es nicht geschafft habe genug zu lieben – Gott und meine Mitmenschen.  Ich fühlte mich immer wieder als ob ich Gott dadurch enttäuscht habe. 

In den letzten Jahren lerne ich den Schwerpunkt anders zu setzen. Johannes sagt in 1. Joh. 4:19 „Wir lieben (Ihn, uns selbst und andere Menschen), weil Er uns zuerst geliebt hat.  In meinen Worten:  Ich kann Gott, mich selbst und andere nicht lieben bis ich zuerst Gottes Liebe zu mir in meinem Herzen erlebt haben. Eine entscheidende Offenbarung, die mich auf dieser Reise in die Vaterliebe Gottes gebracht hat, war, dass der Vater mich liebt so wie Er Seinen Sohn, Jesus Christus liebt. Das hat mich total überwältigt. 

So lerne ich, dass mein Vater nur eine Stufe (die allerhöchste) und nur eine Intensität hat, mit der Er mich liebt.  Er liebt mich mit Seinem ganzen Herzen, mit Seiner ganzen Seele, mit Seinem ganzen Verstand und mit aller Seiner Kraft.  Er liebt mich wie Er sich selbst liebt.  Ja, Er liebt mich genauso wie Er Seinen Sohn, Jesus Christus, liebt.  Das Verlangen Jesu ist mich an dieser Liebesherrlichkeit teilhaben zu lassen.  (Johannes 17:22-26)

Ich bin so glücklich, dass Mein liebender himmlischer Abba Vater nicht etwas von mir verlangt, wozu Er mich nicht zuerst auch befähigt. Ich kann Gott, meine Mitmenschen, ja sogar mich selbst nur mit Seiner Liebe richtig lieben, die ich ganz persönlich zuerst in meinem Herzen erlebt habe.  Aus dem Grund habe ich den Schwerpunkt meines Lebens anders gesetzt und zwar zuerst Liebe zu empfangen bevor ich versuche zu lieben.  Jetzt ist es mir viel wichtiger als früher mein Herz zu positionieren um diese Liebe zu empfangen. Ich lerne mehr und mehr, mein Herz wie einen Fernseh- Receiver auf der Frequenz der Vaterliebe Gottes durch Jesus Christus einzustellen. Liebe geht mit der allerhöchsten Intensität von dem himmlischen Sender, dem Vaterherz Gottes Tag und Nacht aus. Sie kommt an wo sie empfangen wird.

Aus meiner Erfahrung ist es viel einfacher diese übernatürliche Liebe weiter zu geben, nach dem ich sie zuerst empfangen und erfahren habe.  So lerne ich, dass die erste Liebe Seine Liebe zu mir ist und die zweite Liebe das was ich von dieser Liebe weitergebe. 

Del Penner