Vaterherz-Termine

Konferenzen:

6. Nationale Vaterherzkonferenz Hannover 14.-18.11.2012

Vaterherzschulen:

D.I.E. lebendige Schule 1, Hannover 10.-12.02. und 20.-22-04.2012

D.I.E. lebendige Schule 2, Hannover 06.-08.07. und 12.-14.10.2012

Ferien im Vaterhaus, Köln 06.-09.04.2012

Vaterherzschule Spezial, Hannover 17.-20.05.2012

Aktuelles:

Eindrücke einer Israel-Reise

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Neu von
Manfred und Esther Lanz:
Quadro über Gottes Vaterliebe.
Ideal für alle, die Gottes Liebe mehr im Alltag erfahren wollen.
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Der verlorene Sohn kommt nach Hause


Ich war 42 Jahre alt, da wurde ich von Gottes Liebe überwältigt und mein intensives Suchen nach dem Sinn des Lebens hatte ein Ende. Im Gottesdienst einer Hamburger Freikirche offenbarte sich mir Jesus Christus als mein Retter und Erlöser und ich konnte nicht anders, als mich ihm mit meinem ganzen Herzen anzuvertrauen.

Für mich begann nun ein völlig neues Leben: ich besuchte regelmäßig Gottesdienste und las täglich in der Bibel. Einige wunderbare Menschen gaben mir Hilfestellung auf meinem Weg mit Jesus, sie beteten mit mir und erklärten mir Gottes Wort.

In einem Glaubensgrundkurs hörte ich dann zum ersten Mal das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus dem Lukas-Evangelium. Diese Geschichte berührte mich ganz tief, besonders beeindruckt war ich vom Verhalten des Vaters, war es doch so völlig entgegengesetzt von dem, was ich mit meinem leiblichen Papa erlebt hatte.

Die Beziehung zu meinem Papa war die größte Herausforderung in meinem Leben. Er war sehr übermächtig, stark leistungsorientiert und von großer Strenge und Härte. Ich hatte kein Vertrauen zu ihm, stille Rebellion war meine Antwort auf sein Verhalten. In der Pubertät erkrankte ich schwer an Depressionen und versuchte mehrfach mir das Leben zu nehmen. Das Vaterbild, das durch viele Negativ-Erlebnisse in mir entstanden war, wurde für mich ein großes Hindernis, meinen Vater im Himmel zu erkennen und zu erleben.

Nach meiner Bekehrung im November 1995 begann ich für meinen Papa zu beten. Mit Gottes Hilfe konnte ich ihm vergeben und ihn immer wieder segnen bis eines Tages mein Herz frei war. Gottes Gnade machte es möglich, dass ich meine Vergangenheit loslassen konnte und die Beziehung zu meinem Papa völlig geheilt wurde. Wir haben noch viele gute Gespräche führen können und ich habe ihn von Herzen geliebt. Am Ende seines Lebens durfte ich Zeuge sein, wie er sich Jesus anvertraut hat.

Gott heilte mich auch von meinen Depressionen, durch seine Liebe wurde ich beziehungs- und liebesfähig. Er schenkte mir mit Barbara eine wunderbare Ehefrau und machte mich zum zweifachen Vater (Katharina, 8 Jahre und Johannes, 6 Jahre). Durch die Heilung meiner Vaterwunde ist es möglich geworden, dass mein Vater im Himmel sich mir immer stärker offenbart und ich in eine Liebesbeziehung zu ihm hineingewachsen bin.

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn ist meine Lieblingsgeschichte aus der Bibel, es ist auch meine persönliche Geschichte. Immer wieder ist es nun ein großes Wunder für mich, als geliebter Sohn die heilende und befreiende Gegenwart meines himmlischen Vaters zu erleben. Diese gewaltige Liebe hat mein Herz infiziert und es ist mein größter Wunsch, dass viele Menschen diesen Abba-Vater so erkennen und erleben, wie er wirklich ist.


Jochen Arp

Hannover, 31. Januar 2011